Was 1979 als erste CSD-Feier im damals besetzten Stollwerck begann und mit den ersten kleinen Kölner Demonstrationen in den 1980er-Jahren stetig wuchs, hat sich seit 1991 zum Megaevent für queere Sichtbarkeit gewandelt. Dabei setzt die Domstadt immer wieder neue Maßstäbe.
Heute gilt der Cologne Pride als die größte Pride-Veranstaltung Deutschlands. Unter dem Motto „FÜR QUEERRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!“ mobilisiert die Community in diesem Jahr mehr denn je, um ein unmissverständliches Zeichen gegen Diskriminierung und für Selbstbestimmung zu setzen.
Das zweiwöchige Rahmenprogramm mit rund 125 Einzelveranstaltungen gipfelt am Finalwochenende vom 3. bis zum 5. Juli in einem bunten Kulturfeuerwerk, das die gesamte Kölner Altstadt in eine riesige Festmeile verwandelt. Zu den Highlights des diesjährigen Bühnenprogramms auf dem Heumarkt gehören die Auftritte der gefeierten Popsängerin Luna sowie der ESC-Power-Frau Miriana Conte. Flankiert werden diese Acts von über 60 Stunden Live-Programm auf insgesamt vier Open-Air-Bühnen.
Elektronische Beats pulsieren auf der Dance-Stage am Gürzenich, während der „ColognePrideBeach“ auf dem Elogiusplatz mit Live-Podcasts zum entspannten Austausch einlädt. Ein eigener FLINTA*-Bereich am DJane-Tower rundet das diversifizierte Konzept ab.
Den Höhepunkt bildet die große Demo-Parade am Sonntag, dem 5. Juli 2026 ab 11:30 Uhr. Wieder werden über eine Million Menschen erwartet, wenn rund 80.000 Teilnehmende von der Deutzer Brücke quer durch die Innenstadt bis zum Kölner Dom ziehen.
Die Community feiert wie immer bis in den frühen Morgen Rund um die Pipin- und die Schaafenstraße. Alle Infos auf www.colognepride.de