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Stiefel – die High Heels des schwulen Mannes

Es ist paradox, dass der im Blickfeld am wenigsten beachtete Teil einer Person -seine Standvorrichtungen – so viel Beachtung im sexuellen Bereich erfährt. Über den Fetisch des nackten Fußes habe ich bereits berichtet (kann man noch immer online nachlesen). Neben dem entblößten untersten Teil des Körpers sorgen auch die Bekleidungen desselbigen für massive Erregung. Im Bereich der Socken sind es primär die weißen Sportsocken – gern auch mal ordentlich getragen. Man wird auch um eine Tragezeit gebeten, um das geliebte Objekt mit Fußduft zu versehen, wenn dieses Element eine besondere Rolle im Spiel zugewiesen bekommen soll. Aber auch die Businesssocken entfachen in meiner Wahrnehmung eine Renaissance der Begeisterung bei vielen meiner Zöglinge. Wahrscheinlich ist dies bedingt durch den Wandel meiner Person, denn wenn ich in meinen Anfängen auch noch den Sportiven rauskehren konnte, fühle ich mich mittlerweile wohler in Leder oder im Anzug. Man wird eben nicht jünger *smile* und Anzug sowie Leder harmonieren einfach brillant zu den angrauenden Schläfen und den Nasolabialfalten eines reiferen Mannes.

Aber zurück „nach unten“, denn neben den Sport- und Businesssocken gibt es tatsächlich noch das Nylon für den Mann: die Sheer-Sox. Dazu gibt es demnächst mehr – versprochen.

Der Fokus dieser Kolumne der 300. Ausgabe des BoxMagazins liegt auf den imposantesten Schuhwerken des Mannes: dem Stiefel. Ob das Leder bis zu den Knien hochreicht – oder wie BikerBoots-10 cm darunter oder das Leder ein wildes Muster und Form erfährt wie bei Cowboystiefeln – alle finden scharenweise Liebhaber. Bei den Cowboystiefeln seien die Boots Marke Sendra erwähnt. Wenn ich Bilder von mir mit meinen Sendras poste, explodieren die Kommentare bei Facebook, da die Liebhabergemeinde schier endlos riesig erscheint.

Stiefel symbolisieren durch ihre Einheit sowie Größe sehr deutlich Stärke sowie Kraft und können das sogar durch das imposante Klopfen beim Auftreten akustisch belegen. Sie sind der perfekte ergänzende Kick zu den sonst langweiligen Jeans und das notwendigste Element einer jeden militärischen Kostümierung.

Ein regelmäßig wiederkehrender Sklave (Sascha), betet meine Dehner-Boots regelrecht an. Während das Stiefellecken bei manchen Sitzungen oftmals schon wie eine Routineaufgabe wirkt, ist dieser Teil bei ihm fast das Highlight der gesamten Sitzung. Wenn er den Raum betritt, dann muss er sich sofort nackt ausziehen, am Ende des Raumes auf die Knie gehen und versuchen, meine Stiefel im Kerzenlicht am anderen Ende des Raumes zu erahnen. Ich kann auf jeden Fall schon erkennen, dass sein Kindermacher steht wie eine eins, obwohl er eigentlich nicht wirklich viel sehen kann. Wenn es eine Regel in meinem Beruf gibt, dann die, das Kopfkino zu bedienen. Denn die rein physischen Effekte sind ja insbesondere bei einem Thema wie Lederlecken nun sehr gut austauschbar. Bei meinem Honorar könnte er sich diese Boots auch für sich zuhause holen.

Macht er aber nicht, sondern sitzt gespannt in seiner Ecke und lauscht meiner flüsternden dennoch dominanten Stimme: „Du wirst langsam auf meine Stiefel zukrabbeln… langsam, denn der Weg ist das Ziel, mein Kleiner.“ Über den flauschigen Teppich setzt sich der Ginger-Mann Ende 40 langsam in Bewegung und ich beobachte, wie sein Glied beim Auftreten leicht wackelt, aber nichts von seiner Härte einbüßt. Einen halben Meter Abstand trennen ihn noch vom heißgeliebten Gegenstand der Lust. Sein Blick wandert unaufhörlich auf zu meinem Gesicht und wieder ab zu meinen glänzenden Stiefeln. „Du darfst das Leder nun riechen, aber nicht berühren.“ Er folgt brav meinen Anweisungen, was mich gleich wieder etwas anmacht. So schön, wenn die Jungs alles machen, was man ihnen sagt! „Streck beim Riechen mal deinen schönen weißen Po nach oben, damit ich mich daran aufgeilen kann“. Er gehorcht und noch dazu sehe ich einen Lusttropfen aus seinem besten Stück hervorlugen. „Wer so brav ist, der darf auch meine Stiefel mal küssen. Aber ganz sanft zu Anfang!“ Einen kurzen Laut der Erregung nehme ich von ihm war und danach die typischen Küsschen-Geräusche. Nachfolgend darf er in zeitlichen Abständen meine Stiefel küssen, liebkosen sowie später auch lecken und final nach Herzenslust selber befummeln. Er erlebt meine Stiefel in allen erdenklichen Perspektiven – riecht, schmeckt und fühlt. Zudem darf er seine Anbetung der Stiefel durch die unterlegene Position auch körperlich wahrnehmen. Für das Finale wird ein Bezug zum klassischen Sex hergestellt, denn ich schieße meinen Samen auf meine Stiefel und er muss brav Auflecken sowie dabei (wie sich das gehört) vor seinem Herren auf dem Fußboden kommen.

Master André alias Dominus.Berlin ist 40 Jahre alt und arbeitet seit Jahren als Dominus deutschlandweit (www.dominus.berlin). Er stammt aus Düsseldorf und arbeitet nun in einem der bekanntesten Domina-Studios Berlins. Seine Erfahrungen und Erlebnisse- sowie die seiner Kollegen und Kolleginnen – werden in regelmäßigen Blogbeiträgen auf der Studioseite veröffentlicht: http://studioluxberlin.de/cms/dominus-berlin.html