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Soft SM & Natursekt

In diesem Monat möchte ich mal wieder mit einem Vorurteil aufräumen: Fan von BDSM (Bondage &Discipline, Dominance& Submission, Sadism&Masochism) zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig, dass alle Spiele immer besondere physische Härte beinhalten müssen. Es zählt vielmehr die Beziehung, die die Spielpartner zueinander haben bzw. aufbauen möchten. Die Intensität der äußerlichen Erlebnisse kann dabei wie bei einem Lichtdimmer – je nach individuellem Bedarf – eingestellt werden. Ich hatte bereits Treffen, die vollkommen ohne körperliche Erlebnisse stattgefunden haben, denn alleine das Androhen von z.B. Züchtigungen, kann vollkommen ausreichen. Kopfkino – das rockt eben.

Natürlich war es aufregend, als ich neulich, mit zwei anderen weiblichen Dominas, einen Mann in der Residenz vom Studio Avalon (= das größte Studio in Berlin), von der Saaldecke herab baumeln ließ und mit zwei Meter langen Bullwhips blutig gepeitscht habe. Aber ich schätze ebenfalls (oftmals sogar mehr) das subtile Spiel. So wie dieses hier mit Thomas (nicht der Mann auf dem Bild):

Thomas, circa 35, ist so ein klassischer „Machertyp“ in einem großen Unternehmen. Er arbeitet dort schon sehr lange und spürt immer mehr eine Stagnation sowie das aufkeimende Bedürfnis, Sexualität einmal ganz anders zu erleben.
Für Anfänger nehme ich immer gerne den etwas wärmeren Raum in der ersten Etage. Hier gibt es eine Menge Kerzen, Vorhänge und einen schönen alten Holzfußboden. Ich bediene mich wieder eines meiner Lieblingswerkzeuge: Abwesenheit. Mein Klient bekommt über die Gegensprechanlage mitgeteilt, dass er nach oben kommen -, sich in die Mitte des Raumes und mit dem Rücken zur Tür positionieren muss. Insbesondere wie in diesem Fall, wenn die Klienten mich schon kennen, ist das Mittel sehr schön. Das „Kopfkino“ von Thomas spielt verrückt, als er sich alleine im Raum aufhalten und akklimatisieren muss. Sein Blick wird unweigerlich die Peitschen an der Wand streifen, dann die Schulbank und schließlich auch die Streck-Bank, wo ich bereits einige schöne Spielzeuge vorsorglich abgelegt habe.

Als ich den Raum betrete, sehe ich ihn bereits zittern. Ich trete von hinten an ihn heran und flüstere in sein Ohr: „Augen zu“. Ich fange nun an, an ihm zu riechen. Ja genau! Richtig zu riechen – so wie ein Raubtier, das seine erlegte Beute inspiziert. Und irgendwie fühle ich mich auch so, denn Thomas gehört heute MIR. Der Geruch gefällt mir, daher rieche ich einfach wie selbstverständlich an ihm weiter herum: Haare, Ohren, Hals, Nacken… Thomas stöhnt das erste Mal auf als er mein Schnuppern in seinen Ohren wahrnimmt. Er bleibt aber brav stehen, wie es ihm gesagt worden ist – er fängt nicht an, an mir rumzufummeln, nein, er weiß, dass er für mich da ist – nicht umgekehrt.

Ich verbinde nun seine Augen, trete vor ihn, öffne sein Hemd und erfreue mich lautstark über seine kleinen, süßen, rosa Brustwarzen: „So lecker! Willst du mir heute deinen Körper geben? Kann ich schön mit diesen kleinen Nippeln spielen?“ Es folgt ein unsicheres, zaghaftes „Ja“ von ihm, was sicherlich seiner Nervosität geschuldet ist. Ich nehme das trotzdem gerne auf: „Das will ich lauter von dir haben, Kleiner! Sonst nehme ich mal die große Peitsche von der Wand und zeig´ dir wie sie funktioniert!“ – „Ja, Sir! Mein Körper gehört dir…. Ich gehöre heute dir“, wimmert er laut. Okay, wir klingen etwas schnulzig, aber es erfüllt einfach seinen Zweck, denn ich spüre durch solche Worte völlige Hingabe – das fesselt wiederum mich. Ich ziehe seine Hose herunter und sein steifer Lümmel knallt mir dabei fast unters Kinn. Ich binde sein bestes Stück fachmännisch ab und befestige zudem leichte Klammern an seinen Brustwarzen. So schön fertig ausstaffiert, darf er mich dann auch mal endlich anschauen. Er blinzelt etwas und sieht mich ein bisschen ängstlich an. Ich spiele ganz sanft mit seinem Körper und kombiniere das immer wieder mit Streicheleinheiten. Wir gehen auf diese Mischung voll ab und schauen uns dabei immer wieder tief in die Augen. In die Augen zu blicken, bedeutet „Verbindung zum Anderen herstellen“ und das ist es, worum es geht – was kickt – was Energien fließen lässt.

Ich kombiniere nach einiger Zeit meine Spielereien sogar mit der Aussicht, dass er evtl. einen Kuss bekommt. Beim ersten Treffen habe ich ihn nicht geküsst, obwohl die Chemie wirklich stimmte. Eben alles zu seiner Zeit.

Ich gehe ganz langsam mit meinem Mund an seinem vorbei, während ich seine Eier immer fester mit der Hand quetsche. Er versteht die Andeutung und hält länger durch, als er es selber glauben würde, aufgrund der Aussicht, mich endlich küssen zu dürfen. Selbst die Brustwarzenkette meistert er und dieses unscheinbare Objekt zwirbelt schon ordentlich. Als er dann wirklich irgendwann das Gefühl in mir hochgezaubert hat, dass ich stolz auf ihn sein kann, belohne ich ihn: Ich küsse ihn leidenschaftlich, aber will dabei instinktiv seine Eier und sein Teil fest zusammendrücken, um unsere besondere Verbindung auszudrücken.

Der zweite Teil unseres Spiels ist der für ihn aufregendste Part: Natursekt. Ein Profi sollte so was schon mal etwas vorbereiten. Kaffee, Bier oder Spargel vorher sind tabu, denn dann schmeckt „es“ bitter. Außer man will den Sklaven etwas quälen (siehe letzte Ausgabe). Wer einfach nur eine Toilette sein will, der nimmt „was kommt“- bzw. nimmt den bitteren Beigeschmack als Herausforderung an. Wer sich bei NS mal ausprobieren möchte, dem empfehle ich natürlich viel klares Wasser zu trinken. Wenn man seinen Spielpartner verwöhnen will, klaren Ananassaft oder hellen Tee, denn das sorgt sogar für einen sanften Geschmack. Es gilt: je heller der Urin, desto weniger Ablagerungen vorhanden und umso besser ist der Geschmack bzw. Geruch.

Thomas ist da wie gesagt etwas softer unterwegs und genießt es mehr, dass der Spaß mit dem warmen, persönlichen Nass zelebriert wird. Oh, und das kann ich gut! Manche können ja gar nicht pullern, wenn einer zusieht oder müssen wenn es läuft „in einem durchlaufen“ lassen. Ich kann das „portionieren“. Erst gibt es einen Tropfen auf den Finger. Dieser wird erstmal respektvoll angeschaut und dann abgeleckt. Dann raus mit der Zunge, denn es gibt etwas Besonderes darauf ab zu legen und wir sprechen darüber, wie es schmeckt. Ich liebe diese Situation, wenn ich im Anzug oder in der vollen Ledermontur meine vollständig nackten Sklaven vor mir in der Dusche knien habe. Einen ersten längeren Strahl gibt es auf die Brust und wird dort anständig verrieben. Wenn dein Spielpartner dich mag, dann macht er das automatisch, ohne dass du es sagen musst. Dann lassen wir es den Rücken runter laufen. Das ist wirklich ein tolles Gefühl. Ich pausiere und lasse um mehr betteln. Es gibt nun endlich direkt was in den weit geöffneten Mund. Ich höre es blubbern gefolgt vom altbekannten Schluckgeräusch. Brav, Thomas!

Das gibt es dann noch ein paar Mal, bis ich ca. die Hälfte meines hellen Körpersaftes vergossen habe. Dann wird es Zeit für den Höhepunkt im Natursektspiel: The Golden Shower. Ich ergieße mich auf jedem Zentimeter seines Körpers: Kopfhaare, Gesicht, Geschlechtsteil, Beine, Arme… einfach alles muss einmal mit meinem Urin bedeckt worden sein. Thomas darf bei der Golden Shower nun Wichsen. Er wartet mit seinem Orgasmus extra ab, bis ich wirklich den letzten Tropfen herausgeschossen habe. Das versteh ich, denn wer will schon etwas vergeuden?

Master André alias Dominus.Berlin ist 38 Jahre alt und arbeitet seit Jahren als Dominus deutschlandweit (www.dominus.berlin). Er stammt aus Düsseldorf und arbeitet nun in einem der bekanntesten Domina-Studios Berlins. Seine Erfahrungen und Erlebnisse- sowie die seiner Kollegen und Kolleginnen – werden in regelmäßigen Blogbeiträgen auf der Studioseite veröffentlicht: http://studioluxberlin.de/cms/dominus-berlin.html