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queer.salam.cologne e.V. presents: SEYRAN

Der Verein „queer.salam.cologne e.V.“ zur Unterstützung, Begleitung und Beratung von schwul-lesbischen Flüchtlingen (LGBTI*) in Köln geht mit einer weiteren Benefiz-Veranstaltung, nach zwei erfolgreichen Abenden, nun in die 3. Runde.

Freitag, 16.09.2016  um  21.00 Uhr
Ort: Barcelon Colonia (Pipinstr. 3, 50676 Köln; nahe Heumarkt)

EINTRITT FREI
Spenden gehen zugunsten der Arbeit von queer.salam.cologne e.V.

Plakat-September

Den „pre-act“ an diesem Abend wird „Peter Pokriefke“ musikalisch gestalten. Vielen ist Peter mit seiner eindrucksvollen Stimme und sympathischen und humorigen Art auch von anderen Veranstaltungen (z.B. Kulturschock, LFC-Fetish-Wochenende in der Severinstorburg Okt. 2015, Bootstour des Rheinfetisch e.V. zur Cologne Fetish Pride 2016  u.v.m) bekannt und wir freuen uns ebenso sehr auf ihn.

Peter

Seyran Ismayilkhanov

ist ein aserbaidschanischer Singer-Songwriter, der seit 2005 in Köln lebt.

„Seyrans Musik verschmilzt Popmusik und orientalischen Musikeinflüsse. Schlager- und Pop-Songs enthalten Klänge ausunterschiedlichen Regionen, nicht nur Europas.

2010 erschien seine erste in Deutschland produzierte Single „Waiting for your call“ in 14 verschiedenen Versionen. Mit diesem Lied landete er 2011 auf Platz 5 beim Vorentscheid des Eurovision Song Contest in Baku. Im gleichen Jahr erschien auch sein zweiter Hit, Wild Kisses. Dieses Lied wurde auf der Kompilation Oriental Garden in 24 Ländern veröffentlicht. Im Februar 2011 gewann er das Golden Melody Song Festival in Zypern mit dem Song Kanatsiz Melekler (Engel ohne Flügel).

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Im Jahr 2012 erreichte er den 2. Platz beim Balkan Eurovision Song Contest/Sunchane Skala mit dem Lied Let the sunshine. Im gleichen Jahr schrieb er für die tadschikische Sängerin Tahmina Niazova den Nummer-1-Hit My heart makes BOOM BOOM BOOM und spielte auch im Video zu dem Song mit.

In 2014/15 hat Seyran sein erstes deutschsprachiges Album Nur die Liebe zählt mit 14 Pop-/Schlager-Songs produziert. Seine Lieder handeln vorwiegend von Liebe und Sehnsucht.

Erfolge und Auszeichnungen:

  • 2008: Gewinner des Special Price beim russischen 5 STARS Song Contest
  • 2011: 5. Platz beim Vorentscheid des Eurovision Song Contest in Baku
  • 2011: 1. Platz beim Golden Melody Song Festival in Zypern
  • 2012: 2. Platz beim Balkan Eurovision Song Contest/Sunchane Skala

Er wird Deutschland bei der Türkvizyon 2016 vertreten.“

queer.salam.cologne e.V.

…ist ein etablierter eingetragener und gemeinnütziger  Verein  aus der schwul-lesbischen Szene in Köln für schwul-lesbische Flüchtlinge (LGBTI*).

Die Idee wurde geboren, als einige ehrenamtliche Helfer an der Drehscheibe des Flughafen Köln-Bonn die ankommenden Flüchtlinge begrüßt und betreut haben.

Salam…hat im arabischen viele Bedeutungen. Salam bedeutet „Frieden“ und „Wohlbehaltenheit“, ist aber auch insbesondere ein traditioneller Gruß unter Muslimen in der ganzen Welt. „Salam“ wird üblicherweise im Umgang mit der Familie oder Freunden verwendet, eben mit Menschen mit denen du informeller sprechen kannst.

Das Team von queer.salam.cologne e.V. um Uwe Jansen, Stefan Casper, Sabine Hartelt, Kurt Braun (Vorstand) und den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern und Freunden kümmert sich in Zusammenarbeit mit offiziellen Stellen, wie Behörden, Heimleitungen, Trägern der Unterkünften, Kölner Flüchtlingsrat e.V., zahlreichen weiteren (Hilfs-)Organisationen und vielen Partnern innerhalb und außerhalb der Gay-Community etc. um  zahlreiche Flüchtlinge aus unterschiedlichen Herkunftsländern in Köln, teilweise auch NRW-weit.

Den Vereinsmitgliedern und Helfern ist es wichtig, dass den „Schützlingen“ aktiv im Rahmen einer begleitenden Patenschaft schnell und effektiv geholfen wird.

„queer.cafe“ ist beispielsweise eine regelmäßige Sprechstunde im Allerweltshaus Köln-Ehrenfeld. Die Termine (donnerstags) können auf der Homepage abgerufen werden. Eine Terminvereinbarung ist nicht zwingend nötig; eine vorherige Info wäre aber zwecks Planung sinnvoll.

Die Zahl der LGBTI*-Hilfesuchenden, egal ob bei massiven Problemen in den Unterkünften, im laufenden Asylverfahren , bei Integrationsmaßnahmen oder bei einer Vielfalt von Alltagsproblemen steigt ständig und somit werden auch noch viele Unterstützer aus der Community benötigt.

Ein weiteres Problem sind mangelnde Wohnmöglichkeiten, ob WG-Zimmer oder kleinere Wohnungen. Auch hier hat queer.salam.cologne e.V. jederzeit „offene Ohren“ und ist empfänglich für passende Angebote und Infos.
Schwule und lesbische Interessierte, die Fremdsprachkenntnisse (z.B. arabisch, albanisch, kurdisch, englisch u.v.m) haben und ehrenamtlich mitwirken wollen, sind herzlich eingeladen.

Neben den persönlichen Begleitungen sind derzeit auch ein Freizeitkonzept und eine „Deutschkurs-Nachhilfe“ in Vorbereitung.

Foto-QSC-Laura
queer.salam.cologne e.V. ist regionaler Preisträger Köln
der Initiative „HelferHerzen“ mit einem Preisgeld von 1000 EUR.

„Die Initiative HelferHerzen will zeigen, wie vielfältig Engagement sein kann und wie viel es bewirkt. Deshalb vergeben der Naturschutzbund Deutschland, der Deutsche Kinderschutzbund, die Deutsche UNESCO-Kommission und dm gemeinsam den Preis für Engagement, versehen mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Meistens wirken Ehrenamtliche im Verborgenen und halten das, was sie tun für selbstverständlich – „keine große Sache“. Aber das ist es eben doch. Wer sieht, wo Hilfe gebraucht wird und mit anpackt, hat Anerkennung verdient.“
Der Preis wird Ende September 206 verliehen.
Interessierte, die den Verein unterstützen und kennenlernen möchten, können sich gerne bei queer.salam.cologne e.V. melden.

Infos, Termine und Kontakt: www.queersalam.cologne  oder auf der gleichnamigen Facebook-Seite. Email: info@queersalam.cologne

Das regelmäßige Monatstreffen „queer.treff“ findet jeden 3. Mittwoch im Monat (ab 19.30 Uhr) ebenso im Barcelon Colonia statt. Hier treffen sich Mitglieder, Paten, Interessierte und Freunde regelmäßig beim gemütlichen Umtrunk, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und um neue Ideen auch gemeinsam zu entwicken.

queer.salam.cologne e.V. – „Anpacken statt Diskutieren“!