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Kritik an Oscar-Verleihung

Filmstar Sir Ian McKellen (Herr der Ringe und Magneto in X-Men) hat angesichts des Boykott-Aufrufes von schwarzen Schauspielern zur diesjährigen Oscar-Verleihung die Haltung der der Gilde ebenso in Bezug auf den Umgang mitLGBTIQ Schauspielern kritisiert.

Der 76-jährige Schauspieler, er war schon zwei Mal für einen Oscar nominiert, sagte, dass er die Kritik seiner Kollegen über rassische Diskriminierung teile. Sie gelte ebenso gegenüber anderen Minderheiten, wie LGBTIQ Menschen.

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McKellen ist einer von nur drei offenen LGBTIQ Schauspierlern, die ihr Coming Out machten, schon bevor sie für einen Oscar nominiert wurden.  Jaye Davidson (The Crying Game) und Angelina Jolie, die sich als bisexuell outete, sind die anderen beiden Schauspieler. Immer noch gilt das Coming Out in Hollywood als  Karriererisiko.

Die Kritik aus der Gemeinde der schwarzen Community und von schwarzen Schauspielern wie Will Smith kam, als zum zweiten Mal in Folge nur weiße, heterosexuelle und cisgender Schauspieler für einen Oscar nominiert wurden.

McKellen sagte: „Es sind nicht nur Schwarze, die durch die Filmindustrie ignoriert werden. Es waren früher auch Frauen und es sind auf alle Fälle LGBTIQ bis heute.“ (mw)