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Forced Bi – die heimliche Fantasie des heterosexuellen Mannes

Der Backstage-Bereich eines Dominastudios ist geprägt von vielen herumstehenden Laptops sowie vielen mit Handtüchern gefüllten Wäschekörben, die auf ihre Faltung warten, aber vor allem von hektischen Kolleginnen und Kollegen, die sich, meist in Eile, zum Beispiel von ihrer Ledermontur in ihr Latexkostüm quetschen. Dieser Tag ist aber mal einer von der ruhigen Sorte. Ich sitze mit der Kollegin Victoria Violence und der Hausherrin Johanna Weber in Jeans und T-Shirt bei Kaffee und Keksen zusammen. Als Victoria bei einem eingehenden Anruf zu ihrem Gesprächspartner sagt: „Ja, der ist auch da“, und mich dabei mit einem strahlenden Lächeln ansieht, weiß ich gleich, worum es bei diesem Telefonat geht.
„Gleich von 14-15 Uhr ‚Forced-Bi’ zu den üblichen Konditionen?“, fragt sie mich, während sie den Telefonhörer zuhält. Von mir gibt es nur ein Daumen hoch als Antwort.

So spontane Besucher haben wir entgegen üblicher Annahmen gar nicht so viele. In einem klassischen Bordell ist das natürlich was Anderes, jedoch verlangen die BDSM- Themen in der Regel Vorbereitung und Planung sowie natürlich auch Vorfreude. Daher stehen unsere Termine in der Regel bereits Wochen vorher fest. In diesem Falle ist es mal anders. Während ich die Reißverschlüsse und Gurte an meiner Lederjacke schließe, legt Victoria routiniert ihre Leder-Corsage um ihren schönen Körper. Ihr wohlgeformter, großer Busen kommt nun besonders zur Geltung, und ich gönne mir einen heimlichen Blick darauf. Wir empfangen den Klienten gemeinsam, jedoch bin ich mir meiner Rolle sehr bewusst, denn bei diesem Thema hat er seinen Bezug zu der Frau.

Ich diene lediglich als Verstärker der Situation beziehungsweise als Highlight für das Finale. Manchmal komme ich sogar erst später hinzu.
Im Vorgespräch beteuert der Klient mit dem vollständig bunt tätowierten rechten Arm, noch nie etwas mit einem Mann gemacht und das immer als geheime Fantasie mit sich herumgetragen zu haben. Das Spiel beginnt: Ich sitze als coole Sau breitbeinig in einem Sessel, während Victoria eine verführerische, stehende Position einnimmt und den Gast in einem geil abgehobenen Ton auffordert: „Zieh dich jetzt aus, du kleine Sau!“, Der Gast, circa Mitte 40, blond, Dreitagebart, normale Statur, ist sofort im Spiel und öffnet mit zittrigen Händen die Knöpfe an seinem Hemd. Er schaut Victoria dabei respektvoll an, vergewissert sich aber immer wieder zwischendurch aus dem Augenwinkel, ob und wie ich die Situation beobachte. Bei der Unterhose zögert er. „Ganz nackt!“, befiehlt sie und hält die Lederspitze der Reitgerte unter sein Kinn. Als er sich nun komplett entblößt, offenbart er uns einen dünnen, sehr langen und geraden Schwanz mit viel Vorhaut. Sein bestes Stück ist schon fast steif, und trotzdem schließt die Vorhaut den Penis noch komplett ein.

„Ich will seine Eichel sehen“, sage ich. Sie fordert ihn auf, sich zwischen uns zu stellen und seine Vorhaut zurückzuziehen. Mit ein wenig Mühe gelingt ihm das, obwohl sein Penis in diesem Moment bereits vollständig hart ist. Optisch ist sein Schwanz sicherlich nicht von einem schwulen Schwanz, der sich für dich durch das Glory Hole im Sexclub JAXX durchbohrt, zu unterscheiden. Aber wenn du weißt, dass der Schwanz zu einem heterosexuellen Mann gehört, der sich in seiner Kindheit primär mit seinem Vater identifiziert hat, als Heranwachsender beim Fußball der Stürmer war und später in den Clubs immer zu den hübschen Frauen an deiner Seite an dir vorbei geschaut hat, dann hat der Anblick eines solchen Schwanzes schon etwas Magisches an sich.

Sie weist ihn nun an, sich vor mir zu bücken und sein Loch zupräsentieren, während es mir bei der Betrachtung dieses heterosexuellen Mannes bei der Erfüllung seiner Aufgaben, die ihm von einer Frau gegeben wurden, in der Hose anfängt zu klopfen.
Während ich noch den Anblick seines trotz der blonden Kopfhaare nicht wenig behaarten Lochs genieße, höre ich sie rufen: „Du musst jetzt erst noch etwas üben, bevor du einen richtigen Master-Schwanz in den Mund nehmen darfst!“ Sie hat eine Reihe von Dildos in den Größen S bis XXL nebeneinander aufgebaut und über jeden ein Kondom gestülpt. „Lutschen – los!“ Er muss nun alle Dildos unter ihrer Aufsicht blasen und sich sämtliche ihrer Korrekturwünsche zu Herzen nehmen. Sie legt ihn über den Bock, schiebt ihm einen Plug in den Arsch und fixiert diesen mit einem Seil an seinem Körper. Beim Reinschieben werden seinen unschuldigen Augen mit den schönen langen Wimpern ganz groß, und ich komme nicht umhin, meinen Schwanz rauszuholen und es mir langsam, aber sicher auf diese Situation zu machen.

Victoria fallen noch eine Reihe weiterer Spiele ein, um ihren Zögling auf die bevorstehende Aufgabe vorzubereiten, und sie revanchiert sich mit eindeutigen Blicken auf meinen dicken Schwanz, der von meinem Lederhandschuh gewichst wird. Sie setzt sich nun neben mich, schiebt ihren Rock hoch, spreizt die Beine: „Und jetzt wirst du mich mal so richtig geil machen“, haucht sie ihn an und fordert ihn auf, auf allen Vieren zu mir zu kriechen. „Du riechst jetzt erstmal das Leder“, sagt sie und bugsiert ihn mit ihrem Fuß auf die Höhe meiner Knie. Sehr empathisch von ihr, denn ihn jetzt meine Stiefel lecken zu lassen, ist für einen Hetero und sein erstes Mal sicherlich too much. Er genießt es aber sichtlich, vor mir zu knien und jetzt endlich dem Intimbereich eines Mannes so nahe gekommen zu sein. Ich sehe, dass er immer wieder Anstalten macht, seinen Schwanz zu berühren, der wie eine Eins steht. Ich kommentiere: „Lass ihn sich ruhig am Pimmel spielen. Dann lutscht er gleich besser.“ Sie lächelt mich an: „Einverstanden, aber wenn er kommt, ohne dass ich es ihm erlaubt habe, dann setzt es Prügel.“ Er fängt an, sich zu wichsen und nuschelt ein wenig ängstlich: „Nein, Herrin, ich will brav sein!“ Mann, der Satz macht mich an, obwohl er gar nicht an mich gerichtet war.

Ich sehe herunter auf diesen sonst sehr stolzen heterosexuellen Mann– vor mir auf seinen Knien, mit einer Hand stützt er sich ab, mit der rechten Hand wichst er sich und starrt dabei auf meinem Schwanz. „Na komm, Kleiner, jetzt darfst du mir mal ein bisschen an den Eiern riechen.“ Er stöhnt zum ersten Mal etwas lauter auf, als er meine Klöten an der Nase hat. „Jetzt darfst du mit der Nase über den Schwanz nach oben fahren und seine Spitze respektvoll küssen. Du weißt schon, da wo es sich für euch Jungs schön anfühlt.“ Natürlich weiß eine Victoria Violence, wo es sich gut anfühlt, denke ich bei mir, und der Klient macht sich sofort daran, die Unterseite meiner Eichel gefühlvoll zu liebkosen. „Das machst du gut, Kleiner“, lobe ich ihn. Der Satz kickt ihn total, und er bearbeitet seinen eigenen Schwanz noch stärker.

„Frau Violence, jetzt muss ich aber gelutscht werden“, sage ich lächelnd zu ihr. „Na gut, also blase jetzt seinen Schwanz!“, zischt sie ihn an. Nun nimmt er ganz vorsichtig mein Gerät in den Mund und lutscht, gepaart mit einem Stöhnen, langsam drauflos. Ich bemerke ein kleines, dünnes Goldkettchen um seinen Hals, das sich dabei im Rhythmus vor- und zurückbewegt. So eine kleine süße Hete! Jetzt schlabbert er dir genüsslich am Schwanz, denke ich mir. Sonst immer auf coole Sau gemacht, eventuell mal einen Schwulen auf dem Schulhof gemobbt, und jetzt ballerst du dir mein Rohr bis zum Anschlag rein und willst auch noch, dass es mir gefällt. Mann, was kickt mich der Gedanke! Was habe ich doch für einen geilen Job. „Lutsch tiefer, du Dreckstück“, feuere ich ihn an, und Victoria unterstützt mich: „Ja, tief rein!“ Es wird nun kollektiv gestöhnt und gehechelt. Wir beide spüren, dass unser Klient kurz vorm Abschuss ist.

Sie steht auf, kommt mit ihrem Gesicht dem Blase-Treiben ganz nahe und sagt sanft, aber dominant in sein Ohr: „Ich zähle von zehn rückwärts, und bei null spritzt du vor uns auf den Fußboden.“ Er nickt sachte, naja, so gut, wie man mit einem steifen Schwanz im Mund eben nicken kann. Sie fängt an zu zählen, und er saugt an meinem Schwanz, als wenn es der einzige auf der Welt wäre. Weisungsgemäß kommt er bei null. Er ist keiner von den Weitspritzern, sondern er tröpfelt einfach, jedoch eine Riesenmenge, und sackt zeitgleich vor Erschöpfung und Befriedigung in sich zusammen. Nicht überraschend sucht er nun Abstand zu mir, entledigt sich rasch seines Plugs im Arsch und bedankt sich überschwänglich bei ihr. Während sie ihm zwar bestimmend, aber nun mit einem Lächeln ein Handtuch zum Duschen in die Hand drückt, verstaue ich meinen Schwanz wieder in meiner Lederhose. Was für ein geiles Treiben mal wieder …

Auch wenn ich nicht gekommen bin, konnte ich dieses Spiel mehr als genießen. Heten sind was Feines!